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Melanoleuca – Weichritterlinge


16. Mai 2023: Melanoleuca – Weichritterlinge


Ein Weichritterling: Die Gattung ist gut erkennbar. Der Habitus ist ähnlich den Ritterlingen, aber weniger kompakt und weichfleischiger. Die mittelgroßen Hüte sind weiß bis bräunlich, flach gewölbt oder gebuckelt und bald verflachend. Die Lamellen sind weiß bis creme oder in einem Fall ockerfarben und ausgebuchtet angewachsen (Burggraben). Sie haben weißes bis cremefarbenes Sporenpulver und die Sporen sind feinwarzig und amyloid. Die Arten der Gattung sind extrem schwierig bestimmbar.

Der häufigste Weichritterling ist der Gemeine Weichritterling (M. polioleuca/melaleuca). Er kann sehr variabel aussehen.
Besser bestimmbar ist der Frühlings-Weichritterling (M. cognata) mit typisch cognacfarbenem Hut und Lamellenfarbe safran bis ocker. Er wächst schon im Frühjahr ab April.
Ebenfalls gut erkennbar ist der Raustiel-Weichritterling (M. verrucipes). Erkennbar am Stiel, der auf weißem Grund vollständig mit grau- bis schwarzbraunen Schüppchen besetzt ist.

Das Artenkonzept ist selbst unter den Spezialisten und in der Literatur uneinheitlich. Man wartet auf eine Monografie. Glücklicherweise sind keine Giftpilze in der Gattung bekannt, aber geschmacklich sind sie nicht als Speisepilze empfohlen.

-> Galerie: Melanoleuca – Weichritterlinge