News-2026-04-05

Ja, man kann den Hasenbovist essen, wenn er rein weiß ist. Er darf noch nicht so gräulich wie auf dem Bild oben sein. Also: Essbar, aber ohne Geschmack.

-> Galerie Bovistella utriformis – Hasenstäubling


Der Schwefelporling schmeckt tatsächlich lecker, wenn man einen weichen, jungen Pilz erwischt, der noch nicht zäh ist. Ja und erreichen muss man ihn, nicht wie hier in luftiger Höhe an einer alten Eiche.

-> Galerie Laetiporus sulphureus – Schwefelporling


Die Scheibchentintlinge oder Rädchentintlinge (Gattung Parasola) erkennt man daran, dass sie keine Velumreste auf dem Hut haben (Lupe) und am Kollar, also dass die Lamellen meist nicht bis zum Stiel gewachsen sind. Es gibt mehrere Arten, die zumeist nur mikroskopisch unterscheidbar sind.

-> Galerie Parasola plicatilis – Glimmeriger Scheibchentintling


Der Behangene Faserling gilt zwar als essbar, aber man sollte sich gut überlegen, ob man solche Pilze sammeln und essen möchte. Der Geschmackswert ist das eine und die Verwechselungsgefahr das andere. Es gibt Faserlinge und hellbraue, giftige Pilze, die sehr ähnlich aussehen können.

-> Galerie Psathyrella candolleana – Behangener Faserling


Obwohl er häufig vorkommt, ist der Spaltblättling mit seinen auf- und zuklappbaren „Lamellen“ ein besonderer Pilz.

-> Galerie Schizophyllum commune – Gemeiner Spaltblättling


Meist sieht man das Judasohr im Winter, aber dieser Pilz wächst ganzjährig. Wenn die Büsche Blätter haben, dann sind sie nur schwieriger zu sehen.

-> Galerie Auricularia-auricula-judae – Judasohr


Der Klassiker im Mai ist der Maipilz oder auch Mai-Ritterling genannt, obwohl er nicht zur Gattung der Ritterlinge, sondern zur Gattung der Schönköpfe gehört. Der Maipilz ist essbar, schmeckt aber ein wenig eigen mehlartig. Wichtig zu wissen: Es gibt giftige Verwechsler, die ähnlich aussehen können. Daher sollte man immer den Geruch prüfen, das Sporenpulver ermitteln und Vorsicht bei jungen Pilzen walten lassen. Giftige Beispiele sind der Ziegelrote Risspilz, der Riesenrötling und weiße Trichterlinge.

-> Galerie Calocybe gambosa – Maipilz


Der Regen hat bei uns bisher noch nicht ausgereicht, um viele Pilze zu finden. Pilze an Holz geht immer und im Mai dann eben der Maiporling.

-> Galerie Lentinus substrictus – Maiporling


Goldgelb leuchtet uns dieser Schüppling von einem großen gefällten Buchenstamm entgegen, der zwischen einem Meer von grünen Bärlauchpflanzen liegt.

-> Galerie Pholiota aurivella – Goldfell-Schüppling


-> Galerie Picipes badius – Kastanienbrauner Stielporling


-> Galerie: Cerioporus squamosus – Schuppiger Porling


Was für wunderschöne Pilze im Wald. Leider findet man die Speisemorcheln nicht so oft bei uns. Diese Exemplare haben der Trockenheit getrotzt und leuchten in der Sonne.
Für eine Artbestimmung wäre eine DNA-Sequenzierung erforderlich, da noch diskutiert wird, wie die Arten exakt zu unterscheiden sind.

-> Galerie: Morchella – Speisemorchel


Überraschend viele dieser kleinen Pilze standen auf einem ehemaligen Pferdeplatz. Inzwischen wächst spärlich Gras und Moos auf dem Sand. Ein idealer Standort diesen Pilz mit seinem für Nabelinge typischen Hutform. Die Sporengröße hilft bei der Unterscheidung der verschiedenen Nabelinge.

-> Galerie Arrhenia obscurata – Sepiabrauner Nabeling


.


Bei der Trockenheit finden wir kaum Pilze. Auch diese Ackerlinge sind wegen der Trockenheit in keinem guten Zustand, aber trotzdem zu identifizieren. Der Fundort an einer Hauptstraße erübrigt außerdem eine Diskussion zur Essbarkeit.

-> Galerie: Agrocybe praecox – Voreilender Ackerling



Die wahrscheinlich einfachste Methode in Gifhorn Morcheln zu finden, ist es, in den Vorgärten nach dunklem Mulch zu gucken. Wenn der Mulch frisch und gewässert ist, dann haben wir Aussichten Spitzmorcheln in Gifhorn zu finden.

-> Galerie: Morchella conica – Spitzmorchel


-> Galerie: Coprinellus micaceus – Glimmer-Tintling


Für uns überraschend früh in diesem Jahr zeigt sich der Tränende Saumpilz.

-> Galerie: Lacrymaria lacrymabunda – Tränender Saumpilz


Die Frühjahrspilze sind bei uns gestartet. Die Frühjahrslorchel oder Giftmorchel ist ein giftiger Pilz, den wir derzeit in unseren sandigen Kiefernwäldern rund um Gifhorn finden und keinesfalls mit einer essbaren Morchel verwechseln dürfen.

-> Galerie: Gyromitra esculenta – Frühjahrslorchel


Weitere News


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert