20. September 2026: Cantharellus cibarius – Echter Pfifferling – essbar
Auch Echte Pfifferlinge finden wir bei uns. Nur leider nicht so viele. Diesen leckeren Speisepilz sollte man nicht mit dem Falschen Pfifferling verwechseln, der durchaus ähnlich aussehen kann.

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19. September 2026: Leccinum scabrum – Gemeiner Birkenpilz – essbar

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18. September 2026: Xerocomus subtomentosus – Ziegenlippe – essbar

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17. September 2026: Boletus edulis – Gemeiner Steinpilz – essbar
Mit dem Gemeinen Steinpilz beginnt für viele die Sammelsaison für Herbstpilze. Dann ist es jetzt soweit, denn die Steinpilze wachsen nun. Leider wissen das wohl auch die Maden und in den ersten Exemplare ist häufig der Wurm drin.
Verwechseln kann man den Gemeinen Steinpilz gefahrlos mit anderen Speisepilzen (andere Steinpilze, Maronen, …). Ein Steinpilz blaut nicht und hat keine Rottöne an Poren oder Stiel. Der klassische Verwechsler ist der Gallenröhrling, der eine Mahlzeit mit seiner Bitterkeit verdirbt und in größeren Mengen giftig wirkt. Etwas Aufmerksamkeit ist auch beim Sammeln von Röhrlingen angebracht.


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15. September 2026: Agaricus xanthoderma – Karbol-Champignon – giftig
Der Bekannte hat gesagt: „Das sind Champignons, die könnt ihr essen.“
Zum Glück hat das nette ältere Ehepaar sich erst rückversichert, was für Pilze da haufenweise im Garten wachsen und einen Pilzsachverständigen gefragt. Sehr schnell wird deutlich, dass es sich um giftige Karbol-Champignons handelt. Die Stielbasis wird beim Ankratzen chromgelb und der Geruch ist nicht angenehm nach Anis, wie bei den sehr ähnlichen Anis-Champignons. Die Karbol-Champignons verursachen je nach Konstitution Bauchschmerzen, Übelkeit und Brechdurchfall.
Nicht alle Champignons sind essbar!
Es gibt giftige Champignons!

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14. September 2026: Agaricus arvensis – Weisser Anis-Egerling Schaf-Champignon – essbar
Ein paar der mehr als 50 Champignonarten in Deutschland lassen sich ganz gut bestimmen. Der Schaf-Champignon gehört dazu. Allerdings muss man wissen, dass es auch giftige Champignons gibt, die man unterscheiden können muss. Außerdem sind die wildwachsenden Anis-Egerlinge oft stark mit Schwermetallen belastet, so dass sie nur sehr eingeschränkt als Speisepilze empfohlen werden.

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13. September 2026: Coprinopsis lagopus – Hasenpfote – ungenießbar

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12. September 2026: Russula recondita – Kratzender Kamm-Täubling – ungenießbar

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11. September 2026: Russula insignis – Milder Kamm-Täubling – ungenießbar
Die Kamm-Täublinge erkennt man meist schon am braunen Hut mit dem deutlich gerieften Rand, woher der Name Kamm-Täubling kommt, und dem obstig-käsigen Geruch. Unter den Kamm-Täublingen haben wir keine Speisepilze. Mit einer Geschmacksprobe, roten Flecken an der Stielbasis und bei Bedarf Test mit KOH an der Stielbasis kann man verschiedene Kamm-Täublinge unterscheiden.

-> Galerie Russula insignis – Milder Kamm-Täubling
10. September 2026: Lactarius pubescens – Flaumiger Birkenmilchling – leicht giftig

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9. September 2026: Hymenopellis radicata – Wurzelnder Schleimrübling – essbar

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8. September 2026: Fistulina hepatica – Leberreischling – essbar geschmacklich gewöhnungsbedürftig
Da leuchtet etwas blutrot an der Eiche. Es ist ein Pilz. Der Leberreischling wird auch Ochsenzunge genannt. Im englischen sagt man „Beefsteak Fungus“, wegen des dunkelrot gefärbten Fleisches, das längs von helleren Fasern durchzogen wird. Er gilt zwar jung als essbar, ist aber geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig.

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7. September 2026: Hemileccinum impolitum – Fahler Röhrling – essbar aber nicht lecker und schützenswert
Aus der Ferne könnte man denken, einen Steinpilz gefunden zu haben, zumal auch dieser Pilz nicht blau anläuft. Bei näherem Hinsehen erkennt man die Unterschiede: Der Stiel hat kein Netz (wie die Steinpilze), sondern feine Schüppchen. Der Geruch nach Jod an der Stielbasis klärt es dann. Der Fahle Röhrling ist essbar, schmeckt aber nicht sonderlich gut und ist schützenswert.

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6. September 2026: Agaricus campestris – Wiesen-Champignon – essbar
Champignons sind keine einfache Gattung. Zum einen sind viele Champignonarten sehr schwierig zu bestimmen. Beim Wiesen-Champignon klappt das normalerweise in der Summe der Eigenschaften. Man sollte aber wissen, dass es auch giftige Champignons gibt, wie z.B. die Karbol-Champignons. Außerdem gibt es andere Giftpilze, die man mit Champignons verwechseln kann, vor allem wenn sehr junge Pilze gesammelt werden. Schließlich gibt es Champignonarten, die Schwermetalle im Fruchtkörper ansammeln.
Also insgesamt sind die wildwachsenden Champignons als Speisepilze schwierig. Einfach dagegen sind die gezüchteten Pilze, die es zu kaufen gibt.

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5. September 2026: Caloboletus radicans – Wurzelnder Bitterröhrling – giftig
Bei Sommerwetter wachsen diese stattlichen Röhrlinge recht häufig in Wolfsburg. Allerdings: Nicht alle Röhrlinge sind essbar. Der Wurzelnde Bitterröhrling ist nicht nur bitter, wie sein Name es ausdrückt, sondern er soll auch schon gastrointestinale Beschwerden verursacht haben. Daher gilt er als giftig.

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4. September 2026: Gymnopus dryophilus – Waldfreund-Rübling – eingeschränkt essbar
Es ist immer noch sehr trocken in den Wäldern um Gifhorn. Daher passt der Satz: Waldfreund-Rübling wächst auch, wenn sonst nichts wächst.

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3. September 2026: Neolentinus lepideus – Schuppiger Sägeblättling – ungeniessbar

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2. September 2026: Cyanoboletus pulverulentus – Schwarzblauender Röhrling – essbar in kleinen Mengen
Findet man diesen Röhrling wirkt er zunächst wie ein Filz-Röhrling. Dann blaut er wie verrückt. Aber für einen Hexenröhrling ist er nicht stämmig genug und hat keine roten Poren. Auf den zweiten Blick erkennt man den Schwarzblauenden Röhrling mit leuchtend gelben Poren. Er macht seinem Namen mit der schwarzblauen Verfärbung an Stiel und Poren alle Ehre.
Zwar gilt der Schwarzblauenden Röhrling als essbar, jedoch lautet die Verzehrempfehlung auf maximal 90g pro Jahr. Grund ist die Anreicherung mit Dimethylarsensäure, einer giftigen und krebserregenden Arsenverbindung.

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1. September 2026: Russula virescens – Grüngefelderter Täubling – essbar
Wenn man Täublinge 100% sicher erkennt, dann ist der Grüngefelderte Täubling einfach zu bestimmen. Der Hut ist unterschiedlich grün gefärbt und felderig aufgesprungen. Die Felder sind grün und der Untergrund heller.
Allerdings muss man bedenken, dass der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz eine ähnlich grüne Farbe haben kann!

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