News-2026-09

-> Galerie Lactarius pubescens – Flaumiger Birkenmilchling


-> Galerie Hymenopellis radicata – Wurzelnder Schleimrübling


Da leuchtet etwas blutrot an der Eiche. Es ist ein Pilz. Der Leberreischling wird auch Ochsenzunge genannt. Im englischen sagt man „Beefsteak Fungus“, wegen des dunkelrot gefärbten Fleisches, das längs von helleren Fasern durchzogen wird. Er gilt zwar jung als essbar, ist aber geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig.

-> Galerie Fistulina hepatica – Leberreischling


Aus der Ferne könnte man denken, einen Steinpilz gefunden zu haben, zumal auch dieser Pilz nicht blau anläuft. Bei näherem Hinsehen erkennt man die Unterschiede: Der Stiel hat kein Netz (wie die Steinpilze), sondern feine Schüppchen. Der Geruch nach Jod an der Stielbasis klärt es dann. Der Fahle Röhrling ist essbar, schmeckt aber nicht sonderlich gut und ist schützenswert.

-> Galerie Hemileccinum impolitum – Fahler Röhrling


Champignons sind keine einfache Gattung. Zum einen sind viele Champignonarten sehr schwierig zu bestimmen. Beim Wiesen-Champignon klappt das normalerweise in der Summe der Eigenschaften. Man sollte aber wissen, dass es auch giftige Champignons gibt, wie z.B. die Karbol-Champignons. Außerdem gibt es andere Giftpilze, die man mit Champignons verwechseln kann, vor allem wenn sehr junge Pilze gesammelt werden. Schließlich gibt es Champignonarten, die Schwermetalle im Fruchtkörper ansammeln.
Also insgesamt sind die wildwachsenden Champignons als Speisepilze schwierig. Einfach dagegen sind die gezüchteten Pilze, die es zu kaufen gibt.

-> Galerie Agaricus campestris – Wiesen-Champignon


Bei Sommerwetter wachsen diese stattlichen Röhrlinge recht häufig in Wolfsburg. Allerdings: Nicht alle Röhrlinge sind essbar. Der Wurzelnde Bitterröhrling ist nicht nur bitter, wie sein Name es ausdrückt, sondern er soll auch schon gastrointestinale Beschwerden verursacht haben. Daher gilt er als giftig.

-> Galerie Caloboletus radicans – Wurzelnder Bitterröhrling


Es ist immer noch sehr trocken in den Wäldern um Gifhorn. Daher passt der Satz: Waldfreund-Rübling wächst auch, wenn sonst nichts wächst.

-> Galerie Gymnopus dryophilus – Waldfreund-Rübling


-> Galerie Neolentinus lepideus – Schuppiger Sägeblättling


Findet man diesen Röhrling wirkt er zunächst wie ein Filz-Röhrling. Dann blaut er wie verrückt. Aber für einen Hexenröhrling ist er nicht stämmig genug und hat keine roten Poren. Auf den zweiten Blick erkennt man den Schwarzblauenden Röhrling mit leuchtend gelben Poren. Er macht seinem Namen mit der schwarzblauen Verfärbung an Stiel und Poren alle Ehre.
Zwar gilt der Schwarzblauenden Röhrling als essbar, jedoch lautet die Verzehrempfehlung auf maximal 90g pro Jahr. Grund ist die Anreicherung mit Dimethylarsensäure, einer giftigen und krebserregenden Arsenverbindung.

-> Galerie Cyanoboletus pulverulentus – Schwarzblauender Röhrling


Wenn man Täublinge 100% sicher erkennt, dann ist der Grüngefelderte Täubling einfach zu bestimmen. Der Hut ist unterschiedlich grün gefärbt und felderig aufgesprungen. Die Felder sind grün und der Untergrund heller.
Allerdings muss man bedenken, dass der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz eine ähnlich grüne Farbe haben kann!

-> Galerie Russula virescens – Grüngefelderter Täubling


Weitere News


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert