News-2026-09

29. September 2026: Pilzführungen

Es ist leider wieder sehr trocken in diesem Jahr und es wachsen zu wenig Pilze für eine Pilzführung.

Daher sind noch keine Pilzführungen geplant.

Nur wenn es noch Regen gibt, könnten kurzfristig Pilzführungen Ende Oktober oder Anfang November stattfinden.


27. September 2026: Neoboletus erythropus – Flockenstieliger Hexenröhrling – essbar

Einen Flockenstieligen Hexenröhrling zu finden, ist immer etwas Schönes. Diese Pilze mit ihren orangeroten Poren sind nicht nur eine Schönheit, sie sind auch leckere Speisepilze. Von den meist kräftigen Fruchtkörpern, die wenig madig sind, ergeben schon wenige eine leckere Mahlzeit. Wer ordentlich hinschaut, kann ihn mit seinen Flocken am Stiel (kein Netz) gut erkennen. Aber Achtung, es gibt auch Röhrlinge, die nicht essbar oder sogar giftig sind.

-> Galerie Neoboletus erythropus – Flockenstieliger Hexenröhrling


26. September 2026: Leccinum versipelle – Birken-Rotkappe – essbar

-> Galerie Leccinum versipelle – Birken-Rotkappe


25. September 2026: Hortiboletus rubellus – Blutroter Filzröhrling – essbar

Ein leuchtend roter Pilz mit Poren darunter. Es ist ein Röhrling mit einem faszinierenden Kontrast zwischen Hut und Poren. Wichtig ist der Stiel ohne Netz längsfaserig rot geflammt, damit sind wir bei den Filzröhrlingen.

-> Galerie Hortiboletus rubellus – Blutroter Filzröhrling


24. September 2026: Suillus bovinus – Kuh-Röhrling – essbar

-> Galerie Suillus bovinus – Kuh-Röhrling


23. September 2026: Gomphidius roseus – Rosenroter Gelbfuss – essbar

-> Galerie Gomphidius roseus – Rosenroter Gelbfuss


22. September 2026: Cystoderma amianthinum – Amiant Körnchenschirmling – ungenießbar

Nicht zum essen. Einfach nur schön.

-> Galerie Cystoderma amianthinum – Amiant Körnchenschirmling


21. September 2026: Hygrophoropsis aurantiaca – Falscher Pfifferling – schwach giftig

Vor allem später im Herbst wächst der Falsche Pfifferling in größerer Anzahl bei uns. Einzelne Exemplare im Pilzgericht richten kaum Schaden an. Bei größeren Mengen soll es zu Unverträglichkeiten gekommen sein.
In jedem Fall sollte man den Falschen vom Echten Pfifferling unterscheiden können, wenn man eine leckere Pilzmahlzeit sammeln möchte.

-> Galerie Hygrophoropsis aurantiaca – Falscher Pfifferling


20. September 2026: Cantharellus cibarius – Echter Pfifferling – essbar

Auch Echte Pfifferlinge finden wir bei uns. Nur leider nicht so viele. Diesen leckeren Speisepilz sollte man nicht mit dem Falschen Pfifferling verwechseln, der durchaus ähnlich aussehen kann.

-> Galerie Cantharellus cibarius – Echter Pfifferling


19. September 2026: Leccinum scabrum – Gemeiner Birkenpilz – essbar

-> Galerie Leccinum scabrum – Gemeiner Birkenpilz


18. September 2026: Xerocomus subtomentosus – Ziegenlippe – essbar

-> Galerie Xerocomus subtomentosus – Ziegenlippe


17. September 2026: Boletus edulis – Gemeiner Steinpilz – essbar

Mit dem Gemeinen Steinpilz beginnt für viele die Sammelsaison für Herbstpilze. Dann ist es jetzt soweit, denn die Steinpilze wachsen nun. Leider wissen das wohl auch die Maden und in den ersten Exemplare ist häufig der Wurm drin.
Verwechseln kann man den Gemeinen Steinpilz gefahrlos mit anderen Speisepilzen (andere Steinpilze, Maronen, …). Ein Steinpilz blaut nicht und hat keine Rottöne an Poren oder Stiel. Der klassische Verwechsler ist der Gallenröhrling, der eine Mahlzeit mit seiner Bitterkeit verdirbt und in größeren Mengen giftig wirkt. Etwas Aufmerksamkeit ist auch beim Sammeln von Röhrlingen angebracht.

-> Galerie Boletus edulis – Gemeiner Steinpilz


16. September 2026: Suillus luteus – Butterpilz – essbar

-> Galerie Suillus luteus – Butterpilz


15. September 2026: Agaricus xanthoderma – Karbol-Champignon – giftig

Der Bekannte hat gesagt: „Das sind Champignons, die könnt ihr essen.“
Zum Glück hat das nette ältere Ehepaar sich erst rückversichert, was für Pilze da haufenweise im Garten wachsen und einen Pilzsachverständigen gefragt. Sehr schnell wird deutlich, dass es sich um giftige Karbol-Champignons handelt. Die Stielbasis wird beim Ankratzen chromgelb und der Geruch ist nicht angenehm nach Anis, wie bei den sehr ähnlichen Anis-Champignons. Die Karbol-Champignons verursachen je nach Konstitution Bauchschmerzen, Übelkeit und Brechdurchfall.

Nicht alle Champignons sind essbar!

Es gibt giftige Champignons!

-> Galerie Agaricus xanthoderma – Karbol-Champignon


Ein paar der mehr als 50 Champignonarten in Deutschland lassen sich ganz gut bestimmen. Der Schaf-Champignon gehört dazu. Allerdings muss man wissen, dass es auch giftige Champignons gibt, die man unterscheiden können muss. Außerdem sind die wildwachsenden Anis-Egerlinge oft stark mit Schwermetallen belastet, so dass sie nur sehr eingeschränkt als Speisepilze empfohlen werden.

-> Galerie Agaricus arvensis – Weisser Anis-Egerling Schaf-Champignon


-> Galerie Coprinopsis lagopus – Hasenpfote


-> Galerie Russula recondita – Kratzender Kamm-Täubling


Die Kamm-Täublinge erkennt man meist schon am braunen Hut mit dem deutlich gerieften Rand, woher der Name Kamm-Täubling kommt, und dem obstig-käsigen Geruch. Unter den Kamm-Täublingen haben wir keine Speisepilze. Mit einer Geschmacksprobe, roten Flecken an der Stielbasis und bei Bedarf Test mit KOH an der Stielbasis kann man verschiedene Kamm-Täublinge unterscheiden.

-> Galerie Russula insignis – Milder Kamm-Täubling


-> Galerie Lactarius pubescens – Flaumiger Birkenmilchling


-> Galerie Hymenopellis radicata – Wurzelnder Schleimrübling


Da leuchtet etwas blutrot an der Eiche. Es ist ein Pilz. Der Leberreischling wird auch Ochsenzunge genannt. Im englischen sagt man „Beefsteak Fungus“, wegen des dunkelrot gefärbten Fleisches, das längs von helleren Fasern durchzogen wird. Er gilt zwar jung als essbar, ist aber geschmacklich sehr gewöhnungsbedürftig.

-> Galerie Fistulina hepatica – Leberreischling


Aus der Ferne könnte man denken, einen Steinpilz gefunden zu haben, zumal auch dieser Pilz nicht blau anläuft. Bei näherem Hinsehen erkennt man die Unterschiede: Der Stiel hat kein Netz (wie die Steinpilze), sondern feine Schüppchen. Der Geruch nach Jod an der Stielbasis klärt es dann. Der Fahle Röhrling ist essbar, schmeckt aber nicht sonderlich gut und ist schützenswert.

-> Galerie Hemileccinum impolitum – Fahler Röhrling


Champignons sind keine einfache Gattung. Zum einen sind viele Champignonarten sehr schwierig zu bestimmen. Beim Wiesen-Champignon klappt das normalerweise in der Summe der Eigenschaften. Man sollte aber wissen, dass es auch giftige Champignons gibt, wie z.B. die Karbol-Champignons. Außerdem gibt es andere Giftpilze, die man mit Champignons verwechseln kann, vor allem wenn sehr junge Pilze gesammelt werden. Schließlich gibt es Champignonarten, die Schwermetalle im Fruchtkörper ansammeln.
Also insgesamt sind die wildwachsenden Champignons als Speisepilze schwierig. Einfach dagegen sind die gezüchteten Pilze, die es zu kaufen gibt.

-> Galerie Agaricus campestris – Wiesen-Champignon


Bei Sommerwetter wachsen diese stattlichen Röhrlinge recht häufig in Wolfsburg. Allerdings: Nicht alle Röhrlinge sind essbar. Der Wurzelnde Bitterröhrling ist nicht nur bitter, wie sein Name es ausdrückt, sondern er soll auch schon gastrointestinale Beschwerden verursacht haben. Daher gilt er als giftig.

-> Galerie Caloboletus radicans – Wurzelnder Bitterröhrling


Es ist immer noch sehr trocken in den Wäldern um Gifhorn. Daher passt der Satz: Waldfreund-Rübling wächst auch, wenn sonst nichts wächst.

-> Galerie Gymnopus dryophilus – Waldfreund-Rübling


-> Galerie Neolentinus lepideus – Schuppiger Sägeblättling


Findet man diesen Röhrling wirkt er zunächst wie ein Filz-Röhrling. Dann blaut er wie verrückt. Aber für einen Hexenröhrling ist er nicht stämmig genug und hat keine roten Poren. Auf den zweiten Blick erkennt man den Schwarzblauenden Röhrling mit leuchtend gelben Poren. Er macht seinem Namen mit der schwarzblauen Verfärbung an Stiel und Poren alle Ehre.
Zwar gilt der Schwarzblauenden Röhrling als essbar, jedoch lautet die Verzehrempfehlung auf maximal 90g pro Jahr. Grund ist die Anreicherung mit Dimethylarsensäure, einer giftigen und krebserregenden Arsenverbindung.

-> Galerie Cyanoboletus pulverulentus – Schwarzblauender Röhrling


Wenn man Täublinge 100% sicher erkennt, dann ist der Grüngefelderte Täubling einfach zu bestimmen. Der Hut ist unterschiedlich grün gefärbt und felderig aufgesprungen. Die Felder sind grün und der Untergrund heller.
Allerdings muss man bedenken, dass der tödlich giftige Grüne Knollenblätterpilz eine ähnlich grüne Farbe haben kann!

-> Galerie Russula virescens – Grüngefelderter Täubling


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